Warum Verspannungen oft nicht nur im Rücken entstehen

Wenn der Rücken schmerzt, liegt die Ursache nicht immer ausschließlich im Rücken selbst.

In meinen Gesprächen mit Kundinnen zeigt sich häufig, dass verschiedene Faktoren zusammenkommen. Langes Sitzen am Schreibtisch, wenig Bewegung, Stress im Alltag oder eine dauerhaft angespannte Körperhaltung können dazu führen, dass sich Verspannungen nach und nach aufbauen.

Besonders häufig betroffen sind dabei Schultern und Nacken. Viele Menschen bemerken gar nicht, wie oft sie die Schultern hochziehen oder den Kiefer anspannen – beispielsweise bei konzentrierter Arbeit oder in stressigen Situationen.

Auch emotionale Belastungen können sich körperlich bemerkbar machen. Der Körper reagiert häufig auf Anspannung und innere Unruhe, indem sich Muskeln dauerhaft verspannen.

Deshalb betrachte ich bei einer Massage nicht nur den Bereich, in dem die Beschwerden auftreten. Oft lohnt es sich, auch angrenzende Muskelgruppen mit einzubeziehen und den Körper als Ganzes wahrzunehmen.

Eine Massage kann helfen, Verspannungen zu lösen, die Körperwahrnehmung zu verbessern und sich bewusst Zeit für Entspannung zu nehmen.

Manchmal beginnt die Entlastung des Rückens bereits an einer ganz anderen Stelle.